Als Wiederaufnahme der Oper Halle steht am 10. und 13.
Juni 2026 jeweils um 19.30 Uhr Agrippina in der Inszenierung von
Walter Sutcliffe aus dem vergangenen Jahr auf dem Programm (siehe auch
unsere Rezension aus dem
letzten Jahr). Die Besetzung ist unter anderem mit Ks. Romelia
Lichtenstein in der Titelpartie, Leandro Marziotte als ihr Sohn Nerone,
Ki-Hyun Park als Claudio, Vanessa Waldhart als Poppea und Christopher
Ainslee als Ottone die gleiche wie im Vorjahr. Auch das
Händelfestspielorchester wird bei dieser Produktion wieder von Laurence
Cummings geleitet.
Das pittoreske Goethe-Theater Bad Lauchstädt, das mittlerweile seit über 50
Jahren als historische Spielstätte zu den Aufführungsorten für die
Festspiele gehört, präsentiert in diesem Jahr gleich drei
Produktionen des Mailänder Marionettentheaters Carlo Colla &
Figli, die bereits vor einigen Jahren hier zu erleben waren. Den Anfang
macht am 6. Juni 2026 um 14.00 Uhr die Wiederaufnahme von Rinaldo.
Diese Produktion stand zuletzt 2011 auf dem Programm (siehe auch
unsere Rezension zur
Wiederaufnahme in Karlsruhe von 2014). Es folgt einen
Tag später um die gleiche Zeit Giustino. Die Oper war bereits 2017 zu
erleben (siehe auch
unsere Rezension von 2017). Den Abschluss bildet am 8. Juni 2026 ebenfalls um
14.00 Uhr die Wiederaufnahme von Ariodante aus dem Jahr 2022 (siehe
auch unsere Rezension
von 2022).
Die musikalische Leitung der lautten compagney Berlin übernimmt bei allen
drei Produktionen Wolfgang Katschner.
Als konzertante
Aufführungen folgen dann noch:
- Ariodante am 9. Juni 2026 um 18.00 Uhr in der Konzerthalle
Ulrichskirche mit Magdalena Kozena in der Titelpartie und La Cetra
Barockorchester Basel unter der Leitung von Andrea Marcon,
- Radamisto am 11. Juni 2026 um 19.00 Uhr in der
Georg-Friedrich-Händel-Halle mit Max Emanuel Cenčić in der
Titelpartie und dem Wrocław Baroque Orchestra unter der Leitung von
Benjamin Bayl und
- die Serenata Aci, Galatea e Polifemo am 12. Juni 2026 um 19.00 Uhr
in der Georg-Friedrich-Händel-Halle mit dem Kammerorchester Basel unter der
Leitung von René Jacobs, der mit dem diesjährigen Händel-Preis ausgezeichnet
wird .
Außerdem stehen auch noch Werke von anderen
Komponistinnen und Komponisten konzertant auf dem Programm. Am 6. Juni 2026
gibt es um 19.00 Uhr in der Georg-Friedrich-Händel-Halle die Opera
drammatica Talestri, regina delle Amazzoni von Maria Antonia
Walpurgis. Begleitet wird die Aufführung vom Händelfestspielorchester unter
der Leitung von Attilio Cremonesi. Am 11. Juni 2026 folgt dann noch um 11.00
Uhr im Festsaal Leopoldina The Dragon of Wantley von Johann Friedrich
Lampe.
Neben dem
obligatorischen Messiah am 14. Juni 2026 um 19.00 Uhr, dieses Mal in
der Marktkirche Unser lieben Frauen zu Halle, sind noch folgende Oratorien zu erleben:
- L'Allegro, il Penseroso ed il Moderato am 8. Juni 2026 um 19.30 Uhr
im Dom zu Halle und
- Judas Maccabaeus am 10. Juni 2026 um 18.00
Uhr in der Marktkirche Unser lieben Frauen zu Halle.