Der häufig erwünschte schnelle Wechsel von verschiedenen Klangfarben oder Klangstärken beim Orgelspiel hat dazu geführt, in modernen Orgeln freie Kombinationen oder Setzer einzubauen, bei denen durch Druck auf einen Einschaltknopf vorher schon vorbereitete (programmierte) Register erklingen.
Die Weiterentwicklung elektronischer Schaltungen ermöglicht heutzutage die nahezu unbegrenzte Vorprogrammierung verschiedener Registerkombinationen.
Bereits im vorigen Jahrhundert existierten Konstruktionen für rein mechanisch wirkende Kombinationen auf die Registertraktur, die jedoch mit dem Aufkommen der Röhrenpneumatik und später der elektrischen Traktur bald wieder verlassen wurden.
Bei der mechanischen Setzerkombination erfolgt der Setzvorgang ebenso wie die sichtbare Umstellung der Registerzüge auf rein mechanischem Weg, wobei die Stellung der vierzackigen Sterne entscheIdend ist.
Über eine komplizierte Mechanik wird beim Drücken eines Fußtrittes das ein oder andere Register entweder gezogen, abgestoßen oder verbleibt in der vorherigen Einstellung.
Modell einer mechanischen Setzerkombination
B 600 mm; H 930 mm; T 530 mm
Orgelmuseum Borgentreich