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Veranstaltungen & Kritiken Musiktheater |
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Wuppertal (21.05.2012):
Pina Bauschs 16 Jahre altes Stück Nur Du
hat auch bei der Neueinstudierung nichts von seiner Faszination verloren
(von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (20.05.2012):
Abschied (I) - Majken Bjerno verabschiedet sich mit der Titelpartie in einer konzertanten Salome
vom Musiktheater im Revier
(von Thomas Molke)
Aachen (20.05.2012):
Abschied (II) - GMD Marcus R. Bosch verabschiedet sich fulminant mit Tristan und Isolde vom Theater Aachen
(von Stefan Schmöe)
Göttingen (19.05.2012):
Ähnlich wie bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe 2009 mit Radamisto begeistert Sigrid T'Hooft bei den
Internationalen Händel-Festspielen Göttingen
mit Händels selten gespielter Zauberoper Amadigi di Gaula
durch barocke Gestik und Tanzeinlagen
(von Thomas Molke)
Strasbourg (18.05.2012):
Lucinda Childs präsentiert an der Opéra national du Rhin Vivaldis Rarität Farnace
als Kombination aus Musik- und Tanztheater
(von Thomas Molke)
Göttingen (17.05.2012):
Mit Händels erstem Oratorium Esther gibt
der neue künstlerische Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen
als Dirigent des FestspielOrchesters Göttingen einen furiosen Einstand
(von Thomas Molke)
Köln (17.05.2012):
Die Kölner Oper zieht zeitweilig um ins "Theater am Dom" - und lässt dort Tosca von Mussolinis brutalen Schergen jagen
(von Stefan Schmöe)
Dortmund (16.05.2012):
Das vierte Klangvokal Musikfestival Dortmund präsentiert zum Auftakt mit Händels Oratorium
Israel in Egypt
in Kombination mit traditioneller jüdischer Musik und Kompositionen von Yair Dalal ein beeindruckendes interreligiöses Projekt
(von Thomas Molke)
Dessau (12.05.2012):
Das Anhaltinische Theater Dessau rollt Wagners Ring von hinten auf und bestätigt mit der Götterdämmerung seinen Ruf als Wagner-Bühne
(von Roberto Becker)
Düsseldorf (13.05.2012):
Immo Karaman präsentiert Benjamin Brittens The Turn of the Screw
als Illusionstheater ohne Effekthascherei (von Ursula Decker-Bönniger)
Wuppertal (12.05.2012):
Die Wuppertaler Bühnen präsentieren Janáčeks Spätwerk
Das schlaue Füchslein
in einer fantasievollen Inszenierung von Aurelia Eggers (von Thomas Molke)
Bonn (06.05.2012):
Unterhaltsames Sommerstück - Otto Nicolais Lustige Weiber von Windsor
(von Michael Cramer)
Antwerpen (06.05.2012):
Uraufführung an der Vlaamse Opera Antwerpen: Donizettis unvollendete Oper Le Duc d'Albe
erlebt in einer Vervollständigung durch den zeitgenössischen Komponisten Giorgio Battistelli eine beeindruckende Weltpremiere
(von Thomas Molke)
Hagen (05.05.2012):
Bei Don Giovanni wird gespart - an der Ausstattung, aber auch an der erotischen Ausstrahlung
(von Michael Cramer)
Halle (28.4./1.5.2012):
Nicht nur wegen des phänomenalen Andreas Schager in der Titelpartie ist Siegfried unbedingt sehenswert
(von Roberto Becker)
Bielefeld (05.05.2012):
Mit Stephen Sondheims Musical Comedy Company
über neurotische Beziehungen in New York präsentiert das Theater Bielefeld ein großartiges
Werk fernab der kommerziellen Musical-Tempel
(von Thomas Molke)
Essen (05.05.2012):
Krankengeschichten vom Zauberberg - La Traviata bleibt an der dekorativen Oberfläche
(von Stefan Schmöe)
Köln (04.05.2012):
Angesichts der Streitigkeiten zwischen dem Intendanten und der Lokalpolitik droht die Oper zur Nebensache zu verkommen - da rückt Der fliegende Holländer vor allem musikalisch rechtzeitig die Maßstäbe, über die es zu streiten gilt, zurecht
(von Stefan Schmöe)
Mainz (04.05.2012):
Operndirektorin Tatjana Gürbaca präsentiert im Kleinen Haus mit dem Jungen Ensemble des Staatstheaters Mainz Alessandro Scarlattis Oratorium
Il primo omicidio overo Cain szenisch
(von Thomas Molke)
Köln (04.05.2012):
Die Europeras 3, 4 und 5 von John Cage sind ein Abgesang auf die schöne alte Opernwelt
(von Stefan Schmöe)
Hannover (24.3./4.5.2012):
Balázs Kovalik setzt sehr eindrucksvoll Pendereckis Teufel von Loudun in Szene
(von Bernd Stopka)
Zürich (28.04.2012):
Leo Nucci, Juan Diego Flórez und Nello Santi garantieren im Repertoirebetrieb großes Opernglück mit Rigoletto
(von Thomas Tillmann)
Dortmund (01.05.2012):
Xin Peng Wangs Neufassung von Tschaikowskys Ballettklassiker Schwanensee
begeistert auf ganzer Linie (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (29.04.2012):
Keine halben Sachen - Elisabeth Stöpplers zupackende Inszenierung von Rusalka polarisiert
(von Ursula Decker-Bönniger)
Münster (29.04.2012):
Igor Folwill gelingt an den Städtischen Bühnen Münster eine grandiose Umsetzung von Charles Gounods leider viel zu selten gespielten Oper
Roméo et Juliette
(von Thomas Molke)
Erfurt (28.04.2012):
Im Rahmen des Uraufführungszyklus bringt Peter P. Pachl E. T. A. Hoffmanns noch nie gespielte Oper Der Trank der Unsterblichkeit
auf die Bühne
(von Thomas Molke)
Duisburg (21.04.2012):
Martin Schläpfer spielt eigene Ballette aus früheren Balletabenden in neuer Zusammenstellung - reprise.01 kontrastiert Marsch, Walzer, Polka zur Musik der Strauß-Familie mit Schuberts Forellenquintett und Mendelssohns Reformationssymphonie
(von Stefan Schmöe)
Wien (15.04.2012):
Große Stimmen - mit Hamlet von Ambroise Thomas läuft das Theater an der Wien der benachbarten Staatsoper in deren ureigenstem Terrain, nämlich der Grand Opéra, den Rang ab
(von Roberto Becker)
Berlin (15.04.2012):
Klaus Florian Vogt und Petra Lang verleihen an der Deutschen Oper dem Lohengrin musikalisches Format, dem die Inszenierung leider nicht annähernd stand hält
(von Roberto Becker)
Dortmund (25.3./18.4.2012):
Keine Experimente - Katharina Thoma inszeniert La Bohème sehr hübsch und mit Wiedererkennungswert für das breite Publikum
(von Michael Cramer)
Frankfurt (08.04.2012):
Richard Jones nimmt sich etwas brav Janaceks rätselhafter Sache Makropulos an
(von Roberto Becker)
Braunschweig (15.04.2012):
Im Rahmen der Ausgrabungen präsentiert das Staatstheater Braunschweig in diesem Jahr die deutsche Erstaufführung von Zdeněk Fibichs
Šárka
in einer stimmigen Inszenierung von Konstanze Lauterbach (von Thomas Molke)
Köln (13.04.2012):
Beklemmendes Gegenwartsstück von und für Jugendliche - die Uraufführung von Ludger Vollmers Jugenoper Border
(von Michael Cramer)
Gelsenkirchen (14.04.2012):
Uraufführung im Kleinen Haus: Das MiR Jugend-Orchester präsentiert Sidney Corbetts Ubu,
eine Groteske nach Alfred Jarrys Drama
Roi Ubu (von Thomas Molke)
Salzburg (31.03.2012):
Mit einer soliden Carmen verabschieden sich die Berliner Philharmoniker von den Osterfestspielen Salzburg
(von Roberto Becker)
Nice (04.04.2012):
Wagners Tristan und Isolde
in symbolträchtigen Bildern an der Opéra de Nice
(von Ursula Decker-Bönniger)
Berlin (31.03./04.04.2012):
Andrea Breth krempelt Bergs unvollendete Lulu gehörig um und verschafft ihr sogar einen neu komponierten Schluss
(von Joachim Lange)
Budapest (17.03./10.04.2012):
Eigentlich steht die Arabella von Richard Strauss nicht im Verdacht, eine besonders revolutionäre Oper zu sein - in Budapest wird sie szenisch dennoch entschärft
(von Stefan Schmöe)
Freiburg (02.04.-07.04.2012):
Zum dritten Mal zeigt das Theater Freiburg Wagners Der Ring des Nibelungen
mit viel Licht auf der musikalischen Seite und einigen Schattenseiten in Bezug auf Frank Hilbrichs Regie
(von Thomas Molke)
Freiburg (04.04.2012):
23 Freiburgerinnen erarbeiten unter dem Titel Planet der Frauen
zur Musik von Bernadette La Hengst und Texten von Maxi Obexer gemeinsam mit sechs Schauspielerinnen die Utopie einer besseren Zukunft
(von Thomas Molke)
Kassel (06.04.2012):
Dieser Parsifal geht uns Zuschauer an - Helen Malkowsky inszeniert das Bühnenweihfestspiel ohne falsche Erhabenheit, aber mit vielen klugen Ideen
(von Bernd Stopka)
Karlsruhe (01.04.2012):
Drahtseilakt in Karlsruhe: Wagners Lohengrin
nur musikalisch gelungen (von Christoph Wurzel)
Würzburg (31.03.2012):
Bitte wegschauen: Bei Tristan und Isolde drohen allerlei szenische Zumutungen. Aber bitte nicht weghören!
(von Bernd Stopka)
Nürnberg (31.03.2012):
Der Bürgerschreck Richard Strauss kommt zu seinem Recht - mit einer Elektra mit allerlei Knalleffekten und überschaubarem Tiefgang
(von Stefan Schmöe)
Essen (31.03.2012):
Nach dem eher abstrakten Ballettabend
Zeitblicke begeistert das Aalto-Ballett nun mit Edmund Gleedes Ballettkomödie
Max und Moritz
in einer Choreographie von Michael Kropf zur Musik von Gioacchino Rossini in einem farbenfrohen Spektakel Groß und Klein (von Thomas Molke)
Bonn (25.03.2012):
Dietrich Hilsdorf wendet sich, 20 Jahre nach seiner vermeintlich skandalösen Essener Inszenierung, ein weiteres Mal Verdis Trovatore zu - und überzeugt
(von Thomas Tillmann)
Mannheim (25.03.2012):
Fantasie anregende Gedankenräume oder Stehtheater? Ganz klar ist nach der Walküre noch nicht, wie Achim Freyers Ring sich entwickeln wird
(von Michael Cramer)
Wuppertal (25.03.2012):
Operndirektor Johannes Weigand inszeniert mit der deutschen Erstaufführung der türkischen Märchenoper
Ali Baba und die 40 Räuber
von Selman Ada ein farbenprächtiges Opernspektakel für Groß und Klein (von Thomas Molke)
Münster (23.03.2012):
Die Tänzerin des Jahres 2011, Brit Rodemund, präsentiert im Theater im Pumpenhaus Helena Waldmanns Choreografie
revolver besorgen
(von Ursula Decker-Bönniger)
Düsseldorf (21./22.03.2012):
Unterricht bei Maria Callas - die Düsseldorfer Komödie an der Steinstraße präsentiert Terrence McNallys Komödie Meisterklasse
(von Thomas Tillmann)
Milano (11./14.03.2012):
Krankenberichte - Claus Guth behandelt die Frau ohne Schatten
(von Roberto Becker)
Gelsenkirchen (24.03.2012):
Das Musiktheater im Revier präsentiert als zweites Opernhaus Manfred Trojahns vierte Oper
La Grande Magia
in einer überzeugenden Inszenierung von Gabriele Rech (von Thomas Molke)
Hagen (17./23.03.2012):
Kann denn Nacktbaden Sünde sein? Mit der nicht unproblematischen Susannah von Carlisle Floyd setzt das Theater Hagen seine Reihe amerikanischer Opern fort
(von Stefan Schmöe)
Berlin (04.03.2012):
Auch die dritte Janácek-Premiere dieser Spielzeit in Berlin, Jenufa
an der Deutschen Oper, ist glänzend gelungen
(von Christoph Wurzel)
Düsseldorf (17.03.2012):
backyards von Uri Ivgi und Johan Greben kommt zur Uraufführung, aber den stärkeren Eindruck hinterlassen Martin Schläpfers Choreographie zu Schnittkes Violakonzert und Christies fearfull symmetries im Ballettabend b.11
(von Stefan Schmöe)
Gießen (17.03.2012):
Sehens- und hörenswerte Belcanto-Wiederentdeckung in Gießen: Giovanni Pacinis Maria Tudor
erlebt in einer stimmigen Inszenierung von Joachim Rathke und einer überzeugenden musikalischen Umsetzung im Stadttheater Premiere
(von Thomas Molke)
München (11.03.2012):
Mit der Walküre verläuft sich der Münchner Ring in so mancher szenischen und musikalischen Sackgasse
(von Roberto Becker)
Köln (15.03.2012):
Musikalisch gelingt der Kölner Oper ein hochkarätiger Rigoletto, der von der Regie hübsch bebildert wird
(von Stefan Schmöe)
Detmold (10.03.2012):
Das Landestheater Detmold imponiert mit einem musikalisch eindrucksvollem Parsifal, der sich szenisch aber der Vereinfachung störrisch widersetzt
(von Stefan Schmöe)
Magdeburg (10.03.2012):
Rarität bei den 21.
Magdeburger Telemann-Festtagen: Telemanns letzte noch wiederzuentdeckende Oper Miriways
in einer stimmigen Inszenierung von Jakob Peters-Messer (von Thomas Molke)
Osnabrück (03.03.2012):
Yona Kim inszeniert Verdis großes Welttheater Aida
im kleinen Osnabrücker Theater spannend und einfallsreich (von Ursula Decker-Bönniger)
Frankfurt (04.03.2012):
In der Oper Frankfurt erlebt Cileas Adriana Lecouvreur
in einer stimmigen Inszenierung von Vincent Boussard seine Frankfurter Erstaufführung (von Thomas Molke)
Dortmund (03.03.2012):
Jens-Daniel Herzog inszeniert Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias
als große Oper mit einem grandiosen Chor und guten Solisten (von Thomas Molke)
Hagen (14.1./02.03.2012):
Alle Vorstellungen ausverkauft - in der Rocky Horror Show darf man gutes Benehmen für kurze Zeit vergessen
(von Stefan Schmöe)
Hagen (01.03.2012):
In seinem zweiten Ballettabend der Spielzeit widmet sich Ballettdirektor Ricardo Fernando unter dem Thema Bach tanzt
sehr eindrucksvoll vier kammermusikalischen Werken des großen deutschen Barockkomponisten (von Thomas Molke)
Essen (29.02.2012):
Michael Sturmingers Deutung von Tschaikowskys Eugen Onegin
hat im bombastischen Bühnenbild von Andreas Donhauser und Renate Martin Licht- und Schattenseiten (von Thomas Molke)
Köln (25./29.02.2012):
Die heile Kleinbürgerwelt erhält Sprünge, wenn Odyssseus aus dem Krieg heimkehrt - Bernd Mottl findet starke Bilder für Monteverdis Il ritorno d'Ulisse in patria
(von Thomas Molke)
Baden-Baden (18.02.2012):
So schön hat wie im Zusammenspiel von Renée Fleming und Christian Thielemann hat man die Ariadne auf Naxos selten gehört, da schaut man auch gerne über die Regie hinweg
(von Joachim Lange)
Karlsruhe (26.02.2012):
Im Rahmen der
Händel-Festspiele gibt es als Produktion für die jüngeren Besucher die Kinderoper
Dino und die Arche,
die Thomas Leininger als Auftragswerk in Kooperation mit der Hochschule für Musik Karlsruhe ganz in barockem Stil komponiert hat, und Händels Spätwerk
Giove in Argo
als konzertanter Aufführung (von Thomas Molke)
Düsseldorf (25.02.2012):
Das Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein präsentiert Albert Roussels vergessene Operette Das Testament der Tante Karoline
in der deutschsprachigen Fassung zum ersten Mal in Deutschland (von Thomas Molke)
Mönchengladbach (25.02.2012):
Auch der Champagner ist kein Allheilmittel gegen die Wirtschaftskrise - Reinhardt Friese inszeniert die Fledermaus
(von Stefan Schmöe)
Liège (22.02.2012):
Rossinis selten gespieltes Frühwerk L'equivoco stravagante
erlebt im Palais Opéra eine szenisch und musikalisch diskutable Premiere
(von Thomas Molke)
Karlsruhe (19.02.2012):
Bei den 35.
Händel-Festspielen präsentiert das Badische Staatstheater Händels unbekanntes Meisterwerk Alessandro
mit den großartigen Händel-Solisten und hervorragenden Hauptpartien
als Arienfeuerwerk der Spitzenklasse
(von Thomas Molke)
Frankfurt (18.02.2012):
Vera Nemirovas hochgelobte Ring-Inszenierung findet mit der Götterdämmerung
einen musikalisch überwältigenden und szenisch stimmigen Abschluss
(von Thomas Molke)
Antwerpen (09.02.2012):
Verdis Macht des Schicksals mutet dem Zuschauer manche inhaltlichen Ungereimtheiten zu, in der Inszenierung von Michael Thalheimer gewinnt sie aber nicht nur der Musik wegen großes Format
(von Joachim Lange)
Amsterdam (08.02.2012):
Russische Seele im Breitwandformat - Rimski-Korsakows monumentale Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch
(von Joachim Lange)
Bielefeld (11.02.2012):
Soziogramm einer geschlossenen Gesellschaft - Helen Malkowsky inszeniert Peter Grimes
(von Ursula Decker-Bönniger)
Berlin (29.01.2012):
Calixto Bieito blickt bei Webers Freischütz an der Komischen Oper in Abgründe menschlichen Verhaltens
(von Joachim Lange)
Stuttgart (22.01.2012):
Jossi Wieler und Sergio Morabito zeigen mit Bellinis Sonnambula, wie spannend man mit genauem Blick vermeintlich regieresistente Belcanto-Opern inszenieren kann
(von Joachim Lange)
Karlsruhe (28.01.2012): Ein würdiges Geschenk zum 150. Geburtstag des Komponisten: Das Badische Staatstheater Karlsruhe spielt Frederick Delius' Romeo und Julia auf dem Dorfe
(von Christoph Wurzel)
Dortmund (12.02.2012): Unter dem Titel Träumer. Tanzen. Lieder
verbindet Xin Peng Wang zwei absolut unterschiedliche Choreographien von Christian Spuck und Mauro Bigonzetti zu einem kurzweiligen Ballettabend (von Thomas Molke)
Hagen (10.02.2012): Das Theater Hagen überzeugt mit Franz Wittenbrinks musikalischem Schauspiel Die Comedian Harmonists
in einer kurzweiligen Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer mit einem gut aufgelegten Ensemble (von Thomas Molke)
München (04.02.2012):
Verheißungsvoller Beginn eines neuen Ring-Projekts für das Wagnerjahr 2013 - Andreas Kriegenburg inszeniert Das Rheingold
(von Roberto Becker)
Münster (29.1./5.2.2012):
Eigentlich sind Offenbachs Banditen das passende Stück zur Lage der Nation, aber dieses Potenzial wird von Wolfgang Quetes allzu wenig ausgereizt
(von Ursula Decker-Bönniger)
Berlin (04.02.2012): An der Deutschen Oper Berlin liefern in Rossinis Tancredi
Patrizia Ciofi und Hadar Halévy mit Altmeister Alberto Zedda am Dirigentenpult ein regelrechtes Belcanto-Feuerwerk ab (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (02.02.2012): Die designierte Ballettdirektorin Bridget Breiner präsentiert unter dem Titel Großstadt-Triptychon
einen kombinierten Opern- und Tanzabend aus drei Kurz-Opern, bei dem der Gesang ein wenig überwiegt (von Thomas Molke)
Düsseldorf (31.01.2012): Zum Abschluss des Rameau-Zyklus inszeniert Ballettdirektor Martin Schläpfer spartenübergreifend Rameaus Castor et Pollux
in einer ergreifenden Symbiose von Gesang und Tanz (von Thomas Molke)
Erfurt (14.01.2012):
Dominique Horwitz kocht Webers Freischütz nicht nur weich, sondern auch auf Spielfilmlänge ein
(von Joachim Lange)
Bonn (29.01.2012): Miriam Clark begeistert in der Titelpartie von Delibes' selten gespielter Oper Lakmé
und lässt die Produktion zusammen mit dem Beethoven Orchester Bonn zu einem musikalischen Ohrenschmaus werden (von Thomas Molke)
Berlin (21.01.2012):
Händels geistliches Oratorium Il Trionfo del Tempo e del Disinganno
spielt an der Staatsoper im Schillertheater in einem Berliner Nobelrestaurant (von Christoph Wurzel)
Gießen (28.01.2012):
Zum 200-jährigen Jubiläum gibt es in Gießen Flotows unbekannte Oper Alessandro Stradella
über einen der größten Komponisten des Hochbarocks in einer musikalisch überzeugenden und szenisch stimmigen Inszenierung von Roman Hovenbitzer (von Thomas Molke)
Liège (27.01.2012):
Im Palais Opéra interpretiert Elio De Capitani Haydns selten gespielte Oper La vera costanza
in einer recht klassisch gehaltenen Inszenierung, die die dramaturgischen Schwächen des Librettos elegant umschifft (von Thomas Molke)
Dortmund (21.01.2012):
So müssen's leider alle machen - von Selbstbildern und Wertesystemen, die sich als nicht tragfähig erweisen, erzählt Jens-Daniel Herzogs Inszenierung von Cosí fan tutte
(von Stefan Schmöe)
Mönchengladbach (21.01.2012):
Verdis Don Carlo
ist in Mönchengladbach in einer sehr ordentlichen Inszenierung zu sehen und zu hören
(von Thomas Tillmann)
Hamburg (15.01.2012):
Mit Aribert Reimanns Lear
kann die Hamburger Staatsoper wieder an das musikalische und szenische Niveau früherer Jahre anknüpfen
(von Roberto Becker)
Osnabrück (14.01.2012):
Jochen Biganzoli liefert in Osnabrück eine stimmige und vielseitige Inszenierung von Karl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus
(von Ursula Decker-Bönniger)
Essen (24.01.2012):
Die erste Ballettpremiere im Aalto Theater widmet sich unter dem Titel Zeitblicke
drei zeitgenössischen Choreographien von Jiří Kylián, Patrick Delcroix und Christopher Bruce
(von Thomas Molke)
Wuppertal (14.01.2012):
Mozarts Die Gärtnerin aus Liebe
wirft in Tilmann Heckers Inszenierung trotz beeindruckender ästhetischer Bilder
in Wuppertal mehr Fragen auf, als sie beantwortet
(von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (13.01.2012):
Im Kleinen Haus im Musiktheater im Revier feiert Franz Wittenbrinks musikalisches Schauspiel Die Comedian Harmonists
in der Inszenierung von Sandra Wissmann eine umjubelte Premiere
(von Thomas Molke)
Dortmund (31.12.2011/05.01.2012):
Opulentes Operettenspektakel - Matthias Davids inszeniert mit viel Sorgfalt Lehárs lustige Witwe
(von Stefan Schmöe)
Mannheim (03.01.2012):
Im Nationaltheater gibt es die sehens- und hörenswerte Wiederaufnahme von Johann Christian Bachs unbekannter Oper Amadis des Gaules
in der Inszenierung von Nicolas Brieger zu erleben
(von Thomas Molke)
Düsseldorf (2./29.12.2011):
Bereits 2005 in Basel hat Claus Guth Rossinis Barbier von Sevilla in das Reich der Insekten verlegt - jetzt wird die Produktion von der Rheinoper übernommen
(von Stefan Schmöe)
Frankfurt (23.12.2011):
Nun auch erfolgreich in Frankfurt: Jan Bosses spielfreudige Inszenierung von Cavallis La Calisto
(von Christoph Wurzel)
Liège (27.12.2011):
Die Opéra Royal de Wallonie präsentiert zum Jahreswechsel die nahezu unbekannte Opéra comique La Fille de Madame Angot
von Charles Lecocq in einer spritzigen, werkgetreuen Inszenierung
(von Thomas Molke)
Wuppertal (21.12.2011):
Achim Freyer hat am National Theatre of Korea in Seoul ein hinreißendes Theaterstück geschaffen, das Elemente des koreanischen und des europäischen Theaters auf das Schönste vereint - an drei Abenden war Mr. Rabbit and the dragon king jetzt zu Gast bei den Wuppertaler Bühnen
(von Stefan Schmöe)
Berlin (16.12.2011):
Nicht lustig: Die Staatsoper spielt Operette, und das fast ohne Sänger - Leidtragender ist Orpheus in der Unterwelt
(von Roberto Becker)
Basel (18.12.2011):
Neu ist diese Carmen-Inszenierung von Calixto Bieito zwar nicht, aber in ihrer Konzentration auf das Wesentliche immer noch eine Bereicherung für das Repertoire
(von Joachim Lange)
Schwetzingen (23.12.2011):
Beim Winter in Schwetzingen ist als deutsche Erstaufführung Alessandro Scarlattis
Marco Attilio Regolo
zu erleben (von Thomas Molke)
Wien (14.12.2011):
Trauerarbeit im 20. Jahrhundert - Claus Guth inszeniert im Theater an der Wien Monteverdis L'Orfeo
(von Roberto Becker)
München (03.12.2011):
opera goes musical - Carlus Padrissa verunstaltet Puccinis Turandot zur Mega-Show
(von Joachim Lange)
Essen (23.12.2011):
Aus dem Repertoire - Tannhäuser
(von Stefan Schmöe)
Amsterdam (08.12.2011):
Für Tatort-Liebhaber - die Uraufführung von Manfred Trojahns Orest
(von Joachim Lange)
Gelsenkirchen (17.12.2011):
Kollektiver Voyeurismus - La Traviata lebt ein Leben unter den Augen der Öffentlichkeit
(von Ursula Decker-Bönniger)
Essen (10./18.12.2011):
Die Fledermaus gibt sich partytauglich für Disko- und Operettenfreunde
(von Stefan Schmöe)
Hagen (16.12.2011):
Das Ballett in Hagen legt mit dem dreiteiligen Ballettabend Shortcuts
zu Musik von Henryk Mikolaj Górecki, Philip Glass und Uakti in Choreographien von Ricardo Fernando und Nils Christe erneut Zeugnis seiner Vielseitigkeit ab
(von Thomas Molke)
Milano (07.12.2011):
In Italien ist es ja schon ein Erfolg, wenn der Saisonauftakt der "Scala", die berühmte "Inauguratione", ohne Störung verläuft - Robert Carsens und Daniel Barenboims Don Giovanni in Starbesetzung liefert allerdings auch keinen zusätzlichen Aufreger
(von Roberto Becker)
Nürnberg (15.10./9.12.2011):
David Mouchtar-Samorai präsemtiert eine europafreundliche Version der Meistersinger von Nürnberg
(von Bernd Stopka)
Münster (04.12.2011):
Zeitsprünge in - Timeshift ist ein experimentelles Musiktheater zum Thema "Zeit"
(von Ursula Decker-Bönniger)
Meiningen (10.12.2011):
Das traditionsreiche Meininger Theater spielt Richard Wagners komische Oper Das Liebesverbot, erweist sich dabei aber als ziemlich humorlos
(von Bernd Stopka)
Bonn (11.12.2011):
Die Begegnung mit Franz Schrekers Oper Der ferne Klang ist vor allem orchestral eine Sensation, auch wenn der Regie nicht viel dazu einfällt
(von Stefan Schmöe)
Berlin (27.11.2011):
Auch Spanien leidet unter der Bankenkrise - so zu sehen in Sebastian Baumgartens kitschbereinigter Carmen
(von Joachim Lange)
Krefeld (03.12.2011):
In unserer Rezension von Norma hat sich ein Fehler eingeschlichen: Den Oroveso hat Andrew Nolen gesungen (und nicht, wie ursprünglich angegeben, Hayk Dèinyan). Der Fehler ist korrigiert, wir bitten um Entschuldigung. (Red.)
Krefeld (03.12.2011):
Trotz einiger Einwände gegen die Regie gerät die Krefelder Erstaufführung von Bellinis Norma zu einem großen Erfolg
(von Thomas Tillmann)
Dortmund (03.12.2011):
... und auch in Dortmund kann Norma
nur musikalisch überzeugen, eine Regie existiert hier quasi nicht
(von Thomas Molke)
Hannover (03.12.2011):
In einem Feuerwerk nicht nur aus schlechten Pointen geht Ariadne auf Naxos unter
(von Bernd Stopka)
Hagen (26.11./2.12.2011):
Hänsel und Gretel verlaufen sich in einem Gemälde von Max Ernst - familientauglich bleibt es trotzdem
(von Stefan Schmöe)
Basel (25.11.2011):
Christoph Marthaler verpasst dem Publikum als einen musikalischen Herzschrittmacher mit Musik von Verdi, der in der Theaterwirklichkeit aber etwas stottert - Lo stimulatore cardiaco
(von Roberto Becker)
Düsseldorf (19./27.11.2011):
Oper im Klangrausch - mit einem Festkonzert eröffnet die Deutsche Oper am Rhein den sanierten Orchestergraben - und die verbesserte Akustik lässt in der Tat aufhorchen
(von Thomas Tillmann)
Wuppertal (27.11.2011):
Der Wuppertaler Opernintendant Johannes Weigand präsentiert Verdis komisches Alterswerk Falstaff
in einer bunten und fantasievollen Inszenierung
(von Thomas Molke)
Köln (26.11.2011):
Was wäre die Ariadne auf Naxos doch schön, hätten Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss sie doch einfach anders geschrieben, scheinen sich Uwe Eric Laufenberg und Markus Stenz zu denken
(von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (24.11.2011):
Das Musiktheater im Revier präsentiert Benatzkys Singspiel Im weißen Rössl
als bunte Revue-Operette
(von Thomas Molke)
Essen (18.11.2011):
Aus dem Repertoire: Der Rosenkavalier in der Inszenierung von Anselm Weber
(von Stefan Schmöe)
Münster (30.10./15.11.2011):
Projektionen des moralischen Unbehagens - La Traviata
(von Ursula Decker-Bönniger)
Gießen (20.11.2011):
Im intimen Rahmen gibt es auf der Studiobühne des TiL Händels Acis und Galatea
in einer liebevollen Inszenierung
(von Thomas Molke)
München (19.11.2011):
Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert mit Der Mikado oder Die Stadt Titipu
erneut eine begeisternde Produktion des britischen Erfolgs-Duos Gilbert & Sullivan
(von Thomas Molke)
Wien (15.11.2011):
Musikalisch rückwärts gewandter Dichterwahnsinn - das Theater an der Wien bringt Gogol von Lera Auerbach zur Uraufführung
(von Roberto Becker)
Mainz (13.11.2011):
Das Staatstheater Mainz bietet mit Lehárs selten gespielter Operette Eva
in einer spannenden Inszenierung von Cordula Däuper eine willkommene Abwechslung zum gängigen Operetten-Repertoire
(von Thomas Molke)
Dortmund (12.11.2011):
Xin Peng Wang begeistert mit seinem märchenhaften Handlungsballett Fantasia
zur Musik von Modest Mussorgsky in Dortmund Groß und Klein
(von Thomas Molke)
Wuppertal (11.11.2011):
Die Wuppertaler Bühnen präsentieren Lehárs Operettenklassiker Die lustige Witwe
in gefälliger Inszenierung
(von Thomas Molke)
Würzburg (06.11.2011):
Meyerbeer-Renaissance auf deutschen Bühnen: Im Mainfranken Theater Würzburg gibt es jetzt L'Africaine (Die Afrikanerin)
in einer überzeugenden Umsetzung
(von Bernd Stopka)
Hagen (09.11.2011):
Zum 100-jährigen Jubiläum gibt es im Theater Hagen Loriots Fassung Der Ring an einem Abend
von Richard Wagner
in einer musikalisch beachtlichen Umsetzung
(von Thomas Molke)
München (31.10.2011):
Starbesetzung für Hoffmanns Erzählungen, die szenisch leider auf Kinderzimmergröße gestutzt werden
(von Joachim Lange)
Stuttgart (30.10.2011):
Ungarische Verhältnisse? Andrea Moses zeichnet kluge Verbindungslinien von Fausts Verdammnis zur politischen Gegenwart
(von Roberto Becker)
Dresden (29.10.2011):
Händels Alcina zeigt, dass Liebe nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen zu haben ist
(von Joachim Lange)
Gent (06.11.2011):
Im Rahmen eines Tschaikowski-Zyklus präsentiert die Vlaamse Opera die selten gespielte Oper Tscharodeika
in einer stimmigen Inszenierung von Tatjana Gürbaca
(von Thomas Molke)
Bonn (06.11.2011):
Mozarts schnell unterschätztes Jugendwerk La finta giardiniera schickt sein Personal in ein Labyrinth der Gefühle
(von Stefan Schmöe)
Berlin (23.10.2011):
Marco Arturo Marellis sterbenslangweiliger Don Carlo ist keine Alternative zu Regietheaterexzessen
(von Thomas Tillmann)
Köln (30.10.2011):
Konfrontationen mit dem Tod - Verdis Requiem in einer szenischen Aufführung
(von Ursula Decker-Bönniger)
Frankfurt (03.11.2011):
In Deutschlands Opernhaus Nr. 1 begeistert Wagners
Siegfried
musikalisch. Vera Nemirovas Inszenierung überzeugt jedoch nicht in jeder Hinsicht
(von Thomas Molke)
Duisburg (29.10./1.11.2011):
Das Fernsehtestbild als Inspiration? Bei Martin Schläpfer geht auch das. Der dreiteilige Ballettabend b.10 mit Musik von Schnittke, Lachemann und Strawinsky beweist es.
(von Stefan Schmöe)
Duisburg (15./30.10.2011):
Spanischer Bilderbogen - leider gerät Carmen an der Rheinoper unverbindlich dekorativ. Gesungen wird aber sehr ordentlich.
(von Stefan Schmöe)
Wexford (21.10. - 05.11.2011):
Beim Wexford Festival Opera werden im O'Reilly Theatre in diesem Jahr wieder drei absolute Raritäten präsentiert:
La Cour de Célimène
von Ambroise Thomas wird seit der Uraufführung 1855 zum ersten Mal neu in Szene gesetzt,
Maria
von dem polnischen Komponisten Roman Statkowski ist szenisch zum ersten Mal außerhalb Polens zu erleben, und von Gaetano Donizetti
steht mit Gianni di Parigi
ebenfalls ein selten gespieltes Werk des Belcanto-Meisters auf dem Spielplan. Des Weiteren gibt es ein festliches
Gala Concert
mit den Stars des Festivals
(von Thomas Molke)
Wexford (21.10. - 05.11.2011):
Im Rahmen der Short Works gibt es beim
Wexford Festival Opera unter dem Titel
Mad For Opera
einen musikalischen Querschnitt durch den Wahnsinn des Musiktheaters, Puccinis berühmten Einakter
Gianni Schicchi
in einer sehr kurzweiligen Inszenierung und unter dem Titel
Double Trouble
die beiden Einakter
The Telephone
von Gian Carlo Menotti und
Trouble in Tahiti
von Leonard Bernstein
(von Thomas Molke)
Mannheim (28.10.2011):
Achim Freyers Mannheimer Ring beginnt mit einem ziemlich enttäuschenden Rheingold
(von Christoph Wurzel)
Krefeld (29.10.2011):
Das Sujet lieferte den Nazis den Stoff für den berüchtigtesten antisemitischen Hetzfilm, jetzt reüssiert er repertoiretauglich auf der Opernbühne - manche Bauchschmerzen bleiben bei
Joseph Süß von Detlev Glanert trotzdem
(von Stefan Schmöe)
Brüssel (22.10.2011):
Glanzvolle Wiederentdeckung - dipe von George Enescu
(von Joachim Lange)
Leipzig (16./20.10.2011):
Michiel Dijkema lässt mit allerlei Kirchenbrimborium sogar ein aus Engeln bestehendes Erschießungskommando vom Himmel einfliegen, aber Tosca stirbt dennoch gänzlich unpolitisch
(von Roberto Becker)
Gelsenkirchen (23.10.2011):
Im Musiktheater im Revier präsentiert im ersten Jahr nach Bernd Schindowski das neue "Ballett im Revier" Annett Göhres
Goldfisch-Variationen
kurzweilig und unterhaltsam
(von Thomas Molke)
Essen (22.10.2011):
Hoffmanns Erzählungen berichten von der Einsamkeit des zeitgenössischen Theaterschaffenden
(von Stefan Schmöe)
Bielefeld (15./22.10.2011):
Bei Helen Malkowsky ist Don Giovanni ein klarer Fall für eine Psychoanalyse
(von Ursula Decker-Bönniger)
Köln (15./23.10.2011):
Große Oper an ungewohntem Ort - Uwe Erik Laufenberg schickt Mozarts Titus in das Treppenhaus des Oberlandesgerichts
(von Stefan Schmöe)
Dortmund (22.10.2011):
In der Oper Dortmund lassen in David Yazbeks Musical
Ganz oder gar nicht - The Full Monty
sechs Sänger alle Hüllen fallen und sorgen für Standing Ovations
(von Thomas Molke)
Hannover (17.09./16.10.2011):
Aus der vermeintlich so gut bekannten La Traviata macht Benedikt von Peter ein radikales Ein-Personen-Stück - und nicht weniger als eine Opernsensation
(von Joachim Lange)
Karlsruhe (15.10.2011):
Mit einer bemerkenswerten Inszenierung von Berlioz' Les Troyens startet die neue Generalintendanz am Badischen Staatstheater
(von Thomas Tillmann)
Braunschweig (15.10.2011):
Yona Kim leistet für Tristan und Isolde viel psychoanalytische Aufbereitungsarbeit
(von Bernd Stopka)
Berlin (2.10./3.10.2011):
Triumph für Janácek in Berlin:
Das schlaue Füchslein
an der Komischen Oper und Aus einem Totenhaus
folgen unmittelbar aufeinander
(von Christoph Wurzel)
Darmstadt (16.10.2011):
John Dews Ring-Zyklus im Staatstheater Darmstadt findet mit der
Götterdämmerung
einen fulminanten Abschluss
(von Thomas Molke)
Dortmund (14.10.2011):
Der neue Intendant Jens-Daniel Herzog eröffnet die Spielzeit der Oper Dortmund mit einer spannenden Inszenierung von Richard Wagners
Der fliegende Holländer
und einem hochkarätigen Ensemble
(von Thomas Molke)
Dresden (08.10.2011):
Elisabeth Stöppler veranstaltet einen höchst ästhetischen, aber völlig unpolitischen Maskenball
(von Joachim Lange)
Osnabrück (08.10.2011):
Kulinarische Höllenfahrt? Jedenfalls wird Don Giovanni aufgegessen
(von Ursula Decker-Bönniger)
Gelsenkirchen (11.10.2011):
Im Rahmen der Reihe MiR Goes gibt es Fritz Langs Stummfilmklassiker
Metropolis
in der restaurierten Fassung und von Helmut Imig und der Neuen Philharmonie Westfalen mit beeindruckender Live-Musik untermalt
(von Thomas Molke)
Dortmund (09.10.2011):
Die Oper Dortmund trumpft mit Cavallis L'Eliogabalo
in einer musikalisch und szenisch überzeugenden Produktion von Katharina Thoma
(von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (08.10.2011):
Das Musiktheater im Revier eröffnet die Spielzeit mit der deutschen Erstaufführung von Isaac Albéniz'
Merlin
in einer musikalisch überzeugenden, bildgewaltigen Inszenierung von Roland Schwab
(von Thomas Molke)
Wuppertal (06.10.2011):
Auch mehr als 30 Jahre nach der Uraufführung haben Pina Bauschs geniale Stücke Café Müller und Das Frühlingsopfer nichts von ihrer Kraft verloren
- jetzt sind sie im Opernhaus Wuppertal wieder zu erleben
(von Stefan Schmöe)
Frankfurt (02.10.2011):
Chabriers L'Étoile bietet höheren Operettenblödsinn
(von Roberto Becker)
Duisburg (29.09.2011):
Calixto Bieto findet poetische Bilder für Hanjo von Toshio Hosokawa, aufgeführt im Rahmen der Ruhrtriennale
(von Ursula Decker-Bönniger)
Gent (21.09.2011):
Wir sind Mahagonny - Kurt Weills Oper vom Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny wird zunm erschreckend zeitgemäßen Endspiel
(von Roberto Becker)
Wien (14.09.2011):
Ds Theater an der Wien spielt Brittens Opernkrimi The Turn of the Screw in einer sehr konzentrierten Inszenierung von Robert Carsen
(von Roberto Becker)
Darmstadt (02.10.2011):
John Dew setzt seinen im Juni begonnenen Ring mit
Siegfried
in einer musikalisch überzeugenden und szenisch stimmigen Inszenierung fort
(von Thomas Molke)
Erfurt (16.09./01.10.2011):
Das Theater Erfurt eröffnet die Spielzeit mit Meyerbeers
Robert le Diable
und präsentiert dabei ein Festival der Stimmen
(von Thomas Molke)
Münster (25.09.2011):
Eine komische Angelegenheit aus der Frühzeit der Oper - Il Ritorno d'Ulisse in Patria
(von Ursula Decker-Bönniger)
Halle (23.09.2011):
An der Saale gelingt in Koproduktion mit dem Theater Ludwigshafen eine vor allem musikalisch bemerkenswerte Walküre
(von Joachim Lange)
Hamburg (18.09.2011):
Da ist auch die "Oper aller Opern" machtlos - Simone Young und Doris Dörrie erleben mit Don Giovanni ein musikalisch wie szenisches Debakel
(von Roberto Becker)
Mainz (17.09.2011):
Musikalisch herrscht höchstes Wagnerglück, szenisch hat das Publikum manches zu schlucken, wenn Tilman Knabe ziemlich intelligent Tristan und Isolde einem arabischen Despoten ausliefert
(von Joachim Lange)
Wuppertal (25./26.09.2011):
Zum 150-jährigen Jubiläum der Konzertgesellschaft und zum 200-jährigen Jubiläum des Chors der Konzertgesellschaft
gibt es Verdis
Messa da Requiem
in der Historischen Stadthalle
(von Thomas Molke)
Kiel (24.09.2011):
Die Oper Kiel eröffnet die Spielzeit mit Verdis selten gespieltem Frühwerk
Die Lombarden
in einer musikalisch und szenisch überzeugenden Inszenierung
(von Thomas Molke)
Hagen (24.09.2011):
Bruno Berger-Gorski schickt Mimi und die übrige Bohème ins 21. Jahrhundert, wo sie aber nie richtig ankommen
(von Stefan Schmöe)
Wuppertal (18.09.2011):
Die Wuppertaler Bühnen eröffnen die neue Spielzeit mit einem Paukenschlag und präsentieren Wagners
Der fliegende Holländer
mit einem großartigen Ensemble in einer stimmigen Inszenierung (von Thomas Molke)
Wuppertal (17.09.2011):
Die Oper der Wuppertaler Bühnen und das Sinfonieorchester Wuppertal eröffnen in der Historischen Stadthalle mit einer großen
Theaterfestgala
die neue Saison und machen neugierig auf die kommende Spielzeit (von Thomas Molke)
Köln (16.09.2011): Die Oper Köln eröffnet die Spielzeit fulminant
mit Prokofjews selten gespielter Oper
Krieg und Frieden
und bietet neben einem großartigen Chor ein riesiges Ensemble mit 30 Solisten auf (von Thomas Molke)
Bonn (11.09.2011):
Musical aus fernen Zeiten, wo lange Haare Skandale auslösen konnten - Hair
(von Stefan Schmöe)
Hagen (06.09.2011):
Die Stadthalle Hagen feiert ihren 30. Geburtstag wie damals mit Haydns
Die Schöpfung
mit einem großartigen Chor- und Solistenaufgebot (von Thomas Molke)
Hagen (03.09.2011):
Das Theater Hagen eröffnet seine Jubiläumsspielzeit mit dem Publikumsrenner
Die Fledermaus
in einer sehr stimmigen und spielfreudigen Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer (von Thomas Molke)
Bochum (27.08./03.09.2011):
Die Ruhrtriennale eröffnet mit einer sehr reduzierten und konzentrierten Aufführung von Wagners Tristan und Isolde
(von Stefan Schmöe)
Salzburg (15.08.2011):
Große Stimmen verbreiten viel Festspielglanz bei einer konzertanten Aufführung von Strawinskys Rossignol und Tschaikowskis Iolante
(von Joachim Lange)
Innsbruck (26.08.2011):
Grandioser Abschluss der
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit der Wiederentdeckung von Johann Adolph Hasses Hochzeitsoper
Romolo ed Ersilia
am Ort der damaligen Uraufführung
(von Thomas Molke)
Innsbruck (August 2011):
Unter dem Titel "Sternstunden" ist bei den
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Telemanns unbekannte Opera seria
Flavius Bertaridus, König der Langobarden
in einer sehr stimmigen Inszenierung des künftigen Intendanten der Dortmunder Oper, Jens-Daniel Herzog, zu erleben. Außerdem
präsentieren die Mitglieder des letztjährigen Gesangswettbewerbs Pietro Antonio Cesti Cavallis Barockoper
La Calisto
sehr eindrucksvoll
im Innenhof der Theologischen Fakultät. Operndirektor Christoph von Bernuth
gelingt im Spanischen Saal des Schlosses Ambras eine sehr kurzweilige Inszenierung
von Telemanns Intermezzo
Pimpinone mit einem hervorragenden Ensemble
(von Thomas Molke)
Pesaro (10.08. - 23.08.2011):
Beim 32.
Rossini Opera Festival in der Geburtsstadt des Komponisten gibt es eine Wiederentdeckung der nahezu unbekannten
Adelaide di Borgogna,
das monumentale Werk
Mosè in Egitto
in der Adriatic Arena in einer sehr aktuellen Inszenierung und eine Wiederaufnahme der spritzigen Produktion
La scala di seta aus dem Jahr 2009.
Wie in jedem Jahr präsentieren junge Sängerinnen und Sänger im Rahmen des
Festival Giovane
Il viaggio a Reims
in einer Inszenierung von Emilio Sagi aus dem Jahr 2001. Nicola Alaimo und Mario Cassi begeistern ferner in einem
Concerto di Belcanto
(von Thomas Molke)
Braunschweig (20.08.2011):
Zur Saisoneröffnung wird Turandot auf dem Burgplatz als große Polit-Oper inszeniert
(von Bernd Stopka)
Bayreuth (12.08.2011):
Zum letzten Mal gibt es in diesem Festspielsommer
Die Meistersinger von Nürnberg
in Katharina Wagners umstrittenen Deutung
(von Thomas Molke)
Salzburg (10./13.08.2011):
Großes Festspielglück: Die Sache Makropulos wird in der Regie Christoph Marthalers zu einem Kunststück absurden Theaters; musikalisch bleiben keine Wünsche offen
(von Stefan Schmöe)
Bayreuth (10.08.2011):
Nach einem Jahr Pause kann die Wiederaufnahme von Richard Wagners
Tristan und Isolde
in der Inszenierung von Christoph Marthaler erneut nur musikalisch überzeugen
(von Thomas Molke)
Bayreuth (09.08.2011): Auch im vierten Jahr stellt Richard Wagners
Parsifal
in Stefan Herheims Inszenierung einen, wenn nicht sogar den Höhepunkt der diesjährigen Festspielsaison am Grünen Hügel dar
(von Thomas Molke)
Salzburg (03./06.08.2011):
Ritterfestspiele für die ganze Familie - Peter Stein möchte den Macbeth nicht interpretieren und erstickt ihn als elegant historisierenden Kostümschinken
(von Stefan Schmöe)
Salzburg (29.07./04.08.2011):
Die Salzburger Festspiele 2011 haben begonnen: Mit scharfem Intellekt begegnet Regisseur Christof Loy dem Klangzauberer Christian Thielemann - und gemeinsam lassen sie Die Frau ohne Schatten zu einem Festspielereignis höchsten Ranges werden
(von Stefan Schmöe)
Bayreuth (25.07./01.08.2011):
Unbarmherzig schlägt bei den Bayreuther Festspielen das Regietheater zu und schickt Tannhäuser in die Wartburg®-Bio-Wiederaufbereitungsanlage
(von Stefan Schmöe)
Bad Wildbad (07.07. - 17.07.2011):
Das Rossini Festival in Bad Wildbad begeistert mit Rossinis Il Turco in Italia in der Neuen Trinkhalle,
der Wiederentdeckung der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Oper Ser Marcantonio von Stefano Pavesi im Königlichen Kurtheater
und der Ausgrabung einer weiteren Salonoper von Giuseppe Balducci: Il noce di Benevento
(von Thomas Molke)
Rezensionen aus vergangenen Spielzeiten finden Sie in unserem Archiv
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