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Veranstaltungen & Kritiken Musiktheater |
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Der Traum der Cinderella Von
Gabi Maria Volkmann /
Fotos von Gert Kiermeyer
Traum
und Wirklichkeit durchdringen sich in dieser Choreographie von Ralf Rossa: Zunächst erscheinen ihr die vier Jahreszeiten und während die Stiefschwestern zusammen mit ihren Verehrern eine lustvoll-primitive Partynacht verbringen, träumt sie vom glitzernden-königlichen Ball, auf dem auch die Stiefschwestern anwesend sind. Diese allerdings präsentieren auch dort ein hohes Maß an bäuerlich-ungelenkem Tanzstil, während Cinderella mit ihrem Prinzen, der übrigens hier, also in ihrer Phantasie, nur das umgekehrte Abbild einer der Liebhaber der Stiefschwestern darstellt, eine wahrhaft adelig-ästhetische und grazile Formensprache tanzt.
Cinderella wird von ihren Stiefschwestern
und deren Kavalieren gedemütigt: A. Fehér, M. Peuckert, M. Slapotova, Y. Revazov und R. Kanka,
Dieser Gegensatz wurde von Ralf Rossa hervorragend ausgearbeitet und von den Darstellern derart überzeugend umgesetzt, dass das Publikum sich kräftig über die tollpatschigen Aktionen der drei Stiefschwestern amüsierte. Der Dialog zwischen Prinz und Cinderella bildet den Kern dieser sensiblen Handlung, umrahmt von harter Wirklichkeit. Die beiden Hauptdarsteller Marketa Slapotova und Michal Sedlacek zeigen in diesem Handlungskern ihr Höchstmaß an Kondition und Ausdruckskraft. Umringt werden sie dabei vom synchronen Tanzensemble, welches in der Festlichkeit der Kostüme von José-Manuel Vazquez voll zur Geltung kommt.
Prinz u. Cinderella auf dem Ball:
Klassisch-schön und in phantasievolles Blau getaucht erfreut der Ball das Auge aller Anwesenden. Die Realität des Lebens von Cinderella aber trägt nicht diese formenschönen Züge. In einem Küchenraum, der im Hintergrund mit einer gefährlich roten Einbauküche versehen ist, erwacht sie, nur mit einem Unterkleid bekleidet und erkennt die Sinnlosigkeit ihres wahren Lebens, der sie durch das Fenster, welches zuvor das Tor ihrer Träume war, entflieht – wohin, das weiß die Vorstellungskraft des Zuschauers. Was von Ihrer Schönheit bleibt, ist ein mysteriöses Leuchten im Dunkel des Abends.
Die Erzählung
des Märchens Aschenputtel einmal etwas anders: Mit Hilfe einer
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ProduktionsteamMusikalische LeitungPavel Baleff
Inszenierung
Choreografische Assistentin
Bühnenbild
Kostüme
Dramaturgie
Bühnenbildassistenz
SolistenCinderellaMarketa Slapotova
Der Vater
Der Pfarrer
Die Stiefmutter
Die Stiefschwestern
Ihre Kavaliere
Der Prinz
Zeremonienmeister
Frühling
Sommer
Herbst
Winter
Libellen |
- Fine -