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Veranstaltungen & Kritiken Musiktheater |
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Völlig daneben!Von Gerhard Menzel / Foto von Klaus Lefebvre
Zu der ärgerlichen szenischen Umsetzung von Christof Loy nur soviel: statt einer Konzentration auf das Wesentliche bzw. die Hauptfiguren des Dramas, legte Loy anscheinend mehr Wert auf Nebensächliches bzw. Äußerliches, wie Schuhe, Hüte, Kleider und Unterwäsche, was auch ausgiebig im Programmheft ausgeschlachtet wird. Der ungeheure Kostümaufwand und eine Verzerrung der Charaktere - vor allem der Michaela - ließen die Hauptfigur der Carmen fast nur noch zur "Nebensache" werden. Gelungen sind nur wenige Szenen, wie z.B. die Auftritte von Loys Lieblingsprotagonistin Alexandra von der Weth, die - zusammen mit Claudia Rohrbach (Frasquita) und Molly Fillmore (Mercédes) - als einzige an diesem Abend in jeder Beziehung überzeugen konnte und - völlig zurecht - das Publikum zu wahren Ovationen hinriss! Ansonsten wirkte das Konzept viel zu kraus und unproportional. Musikalisch war diese Premiere ebenfalls nur peinlich. Graeme Jenkins am Pult des Gürzenich Orchester Kölner Philharmoniker war hauptsächlich mit äußerster Schadensbegrenzung beschäftigt. Schade vor allem auch für Paula Rasmussen (Carmen) und Mikhail Dawidoff (Don José).
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Produktionsteam
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Chöre
Solisten
Carmen
Don José
Escamillo
Micaëla
Frasquita
Mercédes
Remendado
Dancairo
Zuniga
Moralès
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- Fine -