Zur OMM-Homepage Zur OMM-Homepage CDs
  Rock - Pop
Zur OMM-Homepage Rock-Pop-Startseite E-Mail Impressum



Sinéad O´Connor
Throw Down Your Arms

Reggae `n´ Roots aus Irland

Von Frank Becker

Sinéad O´Connor gehört sicher zu den schwierigsten Persönlichkeiten des Pop-Geschäfts, eine Frau, die es nie gescheut hat, den Skandal für die freie Äußerung ihrer Meinung in Kauf zu nehmen. Der Presse hat sie die Freundschaft aufgekündigt, mit dem Papst, dem Katholizismus, ihrer irischen Familie und landläufigen Regeln des öffentlichen Lebens hat sie dennoch medienwirksam gebrochen. Ihre Musik, die in den Jahren manchen Wandel erfahren hat, ist dabei unumstritten stets bemerkenswert gewesen.

In letzter Zeit arbeitet Sinéad O´Connor auf. Waren es 2002 auf "Sean Nos Nua" traditionelle irische Lieder, mit denen sie den Blick zurück auf ihre Herkunft richtete, ist es jetzt eine Sammlung von populären Roots Reggae Songs, die  - so der Pressetext - "Sinéad O´Connor in den letzten fünfzehn Jahren inspiriert und bewegt haben". Ein Tribute-Album ist "Throw Down Your Arms", sie  verneigt sich damit vor Größen wie Peter Tosh, von dessen "Downpressor Man" sie eine brillante Fassung eingespielt hat, Lee Parry ("Curly Locks"), Devon Irons ("Vampire") und natürlich Bob Marley, dessen "War" sie wie auch andere Stücke mit Hilfe von Musikern der Originalfassungen interpretatorisch sehr in deren Nähe gebracht hat.

Es ist, sehen wir mal vom Opener "Jah Nuh Dead" ab, in dem sie sehr irisch und Sinéad-typisch die Lüge in der Welt beklagt, ein lupenreines Reggae-Album, das, wenn auch ein wenig steril wirkend und nicht weltbewegend, aber doch picobello eingespielt, dem Fan jamaikanischer Sounds Vergnügen bereiten wird. Die Arrangements sind sehr diszipliniert, die Musik geht aber unmittelbar in die Knochen und nistet sich im Kopf ein. Veröffentlichung am 30. September 2005.


Ihre Meinung
Schreiben Sie uns einen Leserbrief
(Veröffentlichung vorbehalten)



Sinéad O´Connor
Throw Down Your Arms

Sinéad O´Connor  -  Vocals

Produced by Sly Dunbar & Robbie Shakespeare

© + (P)  2005 Ministry of Sound / Chocolate and Vanilla

Track List:
1. Jah Nuh Dead   3:20
2. Marcus Garvey   3:28
3. Door Peep   3:22
4. He Prayed   3:27
5. Y Mas Gan   3:49
6. Curly Locks  4:22
7. Vampire   4:02
8. Prophet Has Arise   4:26
9. Downpressor Man   5:08
10. Throw Down Your Arms   4:13
11. Untold Stories   3:40
12. War   4:04

Total Time:  47:25


Weitere Informationen unter:
www.sineadoconnormusic.com
www.m2m-net.de




Da capo al Fine

Zur OMM-Homepage Rock-Pop-Startseite E-Mail Impressum

© 2005 - Online Musik Magazin
http://www.omm.de
E-Mail: cds@omm.de

- Fine -