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CDs Rock - Pop |
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anna Von Frank Becker Sie
nennt sich einfach "anna". Nur von einer hauchdünnen Hülle langer
blonder Fäden umwebt, liegt sie zusammengerollt, eingesponnen in einen
sich auflösenden Kokon im leeren Raum auf der CD-Hülle, schutzlos
wirkend in diesem kühlen Moment der Stille. Doch von der Rückseite des
wunderschön von Geboren Thielsch mit den Fotos von Urs Küster
gestalteten Digipacks erwidert sie den Blick des Betrachters mit großen
grünen
Augen, tief wie ein Meer und so weit, als habe sie die Wahrheit gesehen
- das bildhübsche
kluge Gesicht von üppigen Locken umrahmt. Anna Depenbusch offenbart auf
diesem Foto und in den Texten ihrer zwölf Lieder ihr Wesen, das so so
rein und klar ist, wie die fast schmerzliche Süße der Stimme, mit der
sie tief
in Herz und Seele schneidet. "ins
gesicht" heißt das Debüt-Album der jungen Sängerin, Komponistin und
Texterin, benannt nach dem vierten Stück, das wie alle ihre
Texte, die von Liebe, Abschied, Finden, Träumen und Heimat erzählen,
Liebeslieder sind -
ein Album wie es nur ganz selten mal vorkommt, ein Glücksfall, wie
seinerzeit einmal der junge Klaus Hoffmann einer gewesen ist. So wie
ihr Blick offen ist, singen ihre Lieder direkt und unverstellt dem
Angesungenen die Wahrheit ihrer Gefühle ins Gesicht. Da
gibt es nicht
einen Titel, der enttäuschen könnte, beginnend mit dem zauberhaften
"engel", mit ihrem subtil erotischen "tango", der Wärme, die sie aus
dem Wort "heimat" saugt, dem Bekenntnis zum fatalen Irrtum der Trennung
in "nimm mich zurück" oder dem tränenschweren Abschied im "schlaflied".
Anna
Depenbusch verwöhnt mit ihren Liedern, ihrer Lyrik, ihrer Musik - das
Lob gilt auch der fabelhaften Band, die sie dafür zusammengestellt hat
- das Ohr, erobert das Herz, schenkt einen lange vorhaltenden Vorrat an
Poesie und Gefühl. An diesem sehr sorgfältig und mit merkbarer Liebe
gemachtem Album stimmt bis hin zum Booklet, das alle Texte und
erstklassige Fotos enthält, wirklich alles. Kann ich vorbehaltlos
empfehlen.
Am 17. Oktober kommt es in den Handel. Vormerken.
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anna Martin Hornung - Flügel Marcus Gnadt - Kontrabaß Johannes Wennrich - Gitarren Henning Brandt - Schlagwerk Taco von Hettinga - Orgel, Klarinette, Glockenspiel, Clavinet, Harmonika Kai Fischer - Fender Rhodes, Orgel Gäste: Boris Bachmann - Violine Stefan Pintev - Violine Jan Larsen - Bratsche Fabian Diederichs - Cello Eine Kohlmeise - sie selbst Produziert von Anna Depenbusch © + (P) 2005 Rintintin Musik Titel-Liste: Total Time: 38:58
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- Fine -