|
Neue CDs Musiktheater |
|
|

Neben den beiden Liebespaaren (Helena - Demetrius und Hermia - Lysander ) ist noch besonders der von Ronald Croft einstudierte New London Children's Choir hervorzuheben, der den Elfenchören allen Zauber des Waldes verleiht.
Der absolute Glanzpunkt der Aufnahme ist allerdings Sylvia NcNair als Elfenkönigin Tytania. Ihre strahlend schöne Stimme, die traumwandlerische Beherrschung der Technik und ihre differenziert eingesetzten Ausdrucksmöglichkeiten lassen sie nicht nur musikalisch sondern auch "gestalterisch" das Stück beherrschen. Der der jüngeren Countertenorgeneration angehörende Brian Asawa als Feenkönig Oberon hat gegen diese dominierende Tytania überhaupt keine Chance. Dafür ist seine - im übrigen sehr hörenswerte - Stimme für diese Partie einfach zu lyrisch und brav.
Insgesamt überwiegen aber die Vorzüge dieser Aufnahme und deshalb ist sie - auch der Erweiterung des gängigen Repertoires wegen - eine gute Investition.
Von Gerhard Menzel
| Oberon | Brian Asawa |
| Tytania | Sylvia McNair |
| Puck | Carl Ferguson |
| Theseus | Brian Bannatyne Scott |
| Hippolyta | Hilary Summers |
| Lysander | John Mark Ainsley |
| Demetrius | Paul Whelan |
| Hermia | Ruby Philogene |
| Helena | Janice Watson |
| Bottom | Robert Lloyd |
| Quince | Gwynne Howell |
| Flute | Ian Bostridge |
| Snug | Stephen Richardson |
| Snout | Mark Tucker |
| Starveling | Neal Davies |
| Cobweb | David Newman |
| Peaseblossom | Claudia Conway |
| Mustardseed | Sara Rey |
| Moth | Matthew Long |
London Symphony Orchestra
New London Children's Choir
Dirigent: Sir Colin Davis
© 1996 Philips Classics Productions 454 122-2
Copyright © 1996 - Online Musik Magazin