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CDs und sonst |
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Nikola
Materne Für alle, die noch fühlen können Von Sabine Kaufmann
Sie erzählt kleine Geschichten, wie sie das Leben tagtäglich schreibt -
Geschichten aus ihrem, aus Deinem und aus meinem Leben. Nikola Materne
hat für dieses außergewöhnlich liebenswerte Album ein Dutzend charmante
Lieder geschrieben, Jost Ziegner hat die ansteckend beschwingte Musik
dazu beigetragen, und das ausgezeichnete Ensemble "Bossanoire" samt
Gästen hat daraus eines der schönsten Song-Alben dieses Jahres
gemacht.
Geschichten von der Liebe sind es - natürlich - solche vom Gewinn und
andere vom Verlust, der mit Klugheit
gewogen wird ("Wie konnte das
passieren?", "Einfach weg", "Les jours d´été"), von der falschen
("Fernbeziehung") und der richtigen Lebensplanung ("Schlaflos"), vom
Glück des Augenblicks ("Dein Glücksmoment") und davon, daß es auch
allein ganz schön sein kann. Davon erzählt das Titel-Lied, das auch
gleich mein Favorit ist - federleicht und voller Gefühl, wie es -
pardon, meine Herren - wohl nur eine Frau empfinden und ausdrücken
kann, wenn auch Jost Ziegner es auf der Flöte wunderbar illustriert. Jeff Cascaro
tut es ihm auf dem Flügelhorn bei "Les
jours d´été" gleich, einfühlsam und sanft, vor der swingenden
Sommerkulisse der Band. Nikola Materne ist um ihre Stimme zu beneiden,
die sehr fein nuanciert und in
bester Artikulation Freude und
Kummer, Traum und Wirklichkeit nachfühlbar auszudrücken weiß.
Das Album reiht sich nahtlos in die Riege ein, zu der auch Vivian
Buczek, Lisa
Bassenge, Saint
Privat und Ulita
Knaus zählen, wobei Nikola Materne dem Genre eine neue Facette
hinzufügt. Sie ist poetisch, lyrisch, originell - ebenso gut wie
andere, aber eben anders gut. Was vielleicht gelegentlich unterkühlt
erscheint, ist dennoch voller Wärme. Man spürt, daß Nikola Materne
genau weiß, wovon sie singt. Auch ihre sanfte Melancholie nimmt man der
ungemein begabten Sängerin wie in "Der Fisch" mit Caspar van
Meel am Kontrabaß ab. Ihre Lyrik hat Rang. Da hört man gerne
genauer hin. Und daß die Band sich Bossanoire nennt, deutet auf den
brasilianischen Sound, dem man immer wieder mit Vergnügen und dem
Wunsch jetzt sofort zu tanzen begegnet. "Fernbeziehung" fährt wie
andere Stücke regelrecht in die Füße. "Wenn ich nachts nicht schlafen
kann", werde ich in Zukunft mal das Album "Wunderbar Allein" in den
CD-Spieler legen und mich mit Nikola Materne in die weite Gefühlswelt
fallen lassen. Mein Tip für alle, die noch fühlen können.
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Nikola Materne &
Bossanoire
Wunderbar Allein
Nikola Materne - Gesang Jost Ziegner - Klavier,
Saxophon, Flöte
Axel Zinowsky -
Gitarre
Caspar van Meel -
Kontrabaß
Jochen Welle -
Schlagzeug
Gäste: Alex Morsey - Kontrabaß Dirik Schilgen, Marcus Möller - Percussion Jeff Cascaro - Flügelhorn, Trompete Benny Brown - Trompete Matthias Fleige - Posaune (P) + © 2011 ideedeluxe records Titel: 1. Wie konnte das
passieren? 2:59
2. Jahreszeiten 3:41
3. Ein Traum 3:34
4. Dein Glücksmoment 3:51
5. Wunderbar Allein 4:41
6. Les jours d´été 4:40
7. Der Fisch 3:45
8. Fernbeziehung 3:33
9. Schlaflos 4:23
10. Einfach weg 3:57
11. In der Fremde 3:35
12. Komm spiel mit mir 3:27
13. Wunder bar Allein 4:40
Gesamtzeit: 51:09 Weitere Informationen unter: |
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