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Barbara Schöneberger
Jetzt singt sie auch noch

Danke!

Von Frank Becker

Sie ist schön, sie ist elegant, sie ist charmant. Sie hat alles, wofür andere Frauen sie hassen und was Männer knieweich, handzahm, schlaf- und hilflos macht. Sie ist ein Bild von einer Frau, beredt in Fernsehshows und witzig in der Werbung... - und jetzt singt sie auch noch! Und wissen sie was? Sie macht das noch viel besser als alles andere, was sie bisher schon gut machte. Wieso um Himmels Willen, fragt man sich, hatte bislang noch niemand dieses außergewöhnliche Talent entdeckt? Oder hat sie sich einfach nicht getraut? Egal, jetzt singt sie, ist das Aufregendste, was deutsche Konzerthäuser seit langem erlebt haben, und ab sofort hat das deutsche Chanson seine bitteren Notzeiten hinter sich. Barbara Schöneberger hat neben vielen augenfälligen und hörbaren Vorzügen das Zeug, in die für andere viel zu großen Fußstapfen der Knef zu treten. Schon ihr erstes Album verschafft ihr den Respekt, mit dem man bald schon von "der Schöneberger" reden wird.

Nicht ganz unschuldig daran sind witzigen Texte, die ihr Frank Ramond sozusagen aufs Mundwerk geschrieben hat, die eingängig komponierten Melodien von Matthias Hass und die wahrhaft klassischen Big Band-Arrangements, die Wolf Kerschek beigesteuert hat. Die Chansons sind Ohrwürmer, und Barbara Schöneberger macht sie mit bestechendem Vortrag, berückendem Timbre, sympathischer Ironie und subtiler Erotik zum Ereignis. Daß einige der zur Zeit im Radio am häufigsten gespielten Lieder eben solche Ohrwürmer ihres Albums  "Jetzt singt sie auch noch" sind, spricht für sich.  Dazu gehört das Titelstück ebenso wie der Superhit "Männer muß man loben" (die Hymne an das liebevolle Verständnis der klugen Frauen für uns untaugliche Kerls) und ihre sehr persönlichen Lieder "Guck doch hin wo du willst" und "Zu häßlich für München", die Ramond dem prachtvollen Weib Schöneberger auf den Leib geschneidert hat.
Mit den Standards "Sei mal verliebt" von Cole Porte und "Ich glaub ne Dame werd ich nie" von Rodgers/Hart erweist sie der oben bereits ins Gespräch gebrachten Hildegard Knef artig Reverenz und Mayer/Bradtkes Liedchen "Das bißchen Haushalt", mit dem einst Johanna von Koczian als Sängerin reüssierte, bekommt erst hier durch Arrangement, pfiffige Soli und den Drive, den ihm Barbara Schöneberger gibt, den richtgen Kick.


Foto: Stephan Pick
Barbara Schöneberger erhebt all diese großartigen Songs durch ihr Charisma zum Chanson, gibt der Kunstform des gepflegten Liedguts eine neue Facette. Dafür einen Musenkuß!
Ich beantrage, Frau Schöneberger zumindest in den erblichen Adelsstand zu erheben, ihr öffentliche Ämter anzubieten, Straßen und Plätze, noch zu entdeckende Erdteile, neue Rauschmittel, auf jeden Fall aber Züchtungen herrlich duftender Rosen nach ihr zu benennen. Man rolle weiche Teppiche vor ihr aus, streue Blumen auf ihren Weg und flechte Orchideen in ihr Haar. Und ich bitte Frau Schöneberger
ihrer betörenden Stimme wegen kniefällig recht bald um ein neues Album mit den wie gehabt kongenialen Texten von Frank Ramond, der Musik von Matthias Hass und den Arrangements von Wolf Kerschek.

Und danke... auch für die Blumen von der Tanke!




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Foto: Stephan Pick

Barbara Schöneberger
Jetzt singt sie auch noch

Barbara Schöneberger  -  Gesang

Fiete Felsch, Stefan Kuchel und
Christian Wohlers  -  Saxophone, Flöten
Lutz Büchner - Klarinette, Saxophon
Edgar Herzog  -  Saxophone, Flöte, Baßklarinette
Dirk Lenschat und Torsten Maass  -  Trompete
Uwe Granitza  -  Posaune
Christophe Schweizer  -  Posaunen, Tuba
Hendrik Soll  -  Klavier
Karl Schloz  -  Gitarre
Michael Brandt  -  Gitarre, Banjo
Christian von Kaphengst  -  Bass
Kai Schönburg  -  Schlagzeug
Streicher: Strings Deluxe & Friends

(P) + © 2007 Universal Music

Titel:
1. Jetzt singt sie auch noch   2:51
2. Männer muß man loben   2:51
3. Sei mal verliebt   3:10
4. Nicht daß du denkst   3:10
5. Fredy   2:44
6. Ich glaub, ne Dame werd ich nie 2:31
7. Guck doch hin wo du willst  3:20
8. Glücklich in acht Tagen   2:46
9. Das bißchen Haushalt   3:35
10. Wie war´s für dich   3:34
11. Mailverkehr   3:14
12. Zu häßlich für München   3:40
13. Sag es mir in Deinem Traum  3:24

Gesamtzeit:  41:03

Weitere Informationen unter:
www.barbaraschoeneberger.de
www.universal-music.de


Foto: Stephan Pick




Da capo al Fine

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